Im Wartesaal des Klinikums erzählt mir ein Frührentner, der auf seine Ehefrau wartet, ungefragt sein Leben und beginnt dann, über die große Zahl der Flüchtlinge zu wettern. Meine Versuche, eigene Erfahrungen zu schildern und Verständnis zu wecken, bügelt er ab.
Später schimpft eine schlecht gelaunte Frau im Rollstuhl im Vorbeifahren, sie lasse sich doch nicht von Ausländern anfassen.
Mir aber hilft ein freundlicher Südländer beim Aussteigen aus dem Shuttlebus.
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Dienstag, 15. November 2016
Freitag, 6. Mai 2016
mit Handy und zu Fuß
Hausbesuch bei einer Flüchtlingsfamilie. Obwohl ich die wichtigsten Sätze zuvor von einem online-Übersetzer ausgedruckt hatte, fehlen doch noch einige Worte, die wir mit einem Smartphone suchen. Das hat zwischendurch poetische Anwandlungen (ich hätte die Sätze kopieren sollen...), schließlich gelingt aber die Verständigung, auch mit Hilfe theatralischer Gesten. Dann fehlt nur noch das Wissen, wo im Dorf der Briefkasten hängt und wann er geleert wird; den suchen wir zu Fuß und sind zum Schluss alle glücklich.
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